Wichtige Informationen auf einen Blick
📍 Ort: Online
⏱️ Dauer: ca. 2,5 Stunden, jeweils 6-10 Teilnehmerinnen
🎁 Dankeschön: 20 € Einkaufsgutschein für die Teilnahme
📩 Fragen an Henrike Langer, Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234 32 22474
Weitere Informationen
Liebe:r Studienteilnehmer:in,
Beschwerden wie Hitzewallungen, Konzentrationsprobleme, Schlaf- oder Blutungsstörungen erschweren vielen Personen in der Perimenopause den Arbeitsalltag, vermindern ihre Lebensqualität und beeinflussen die Langzeitgesundheit. Gesellschaftlich ist das Thema nach wie vor tabuisiert, das Bewusstsein über Behandlungsmöglichkeiten wenig ausgeprägt. Obwohl die Perimenopause das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen teils erheblich einschränkt, fühlen sich viele nicht ausreichend medizinisch aufgeklärt oder ärztlich begleitet. Insbesondere fehlen Erkenntnisse zum subjektiven Erleben der Perimenopause sowie zu Erfahrungen in der ärztlichen Versorgung von queeren Personen. Im Rahmen des vom BMFTR geförderten Verbundprojekts „PETRA-AI: AI-gestützte, edukative Therapiebegleitung für die Perimenopause“ entwickeln nun fünf Partner – die Professur für Digital Health der Ruhr-Universität Bochum, die Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, die Aufklärungsplattform für Frauengesundheit FEMNA sowie das Berlin Institute of Health der Charité Berlin – unter der Leitung des Fraunhofer- Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) gemeinsam eine KI-gestützte App, die Nutzer:innen personalisierte Aufklärung bietet und so zur Verbesserung der Symptomatik beitragen soll.
Für einen Einblick in das Alltagserleben perimenopausaler Menschen werden von der Ruhr- Universität Bochum und der TU Dortmund unter anderem Workshops mit Betroffenen durchgeführt (ca. 2,5 Stunden Dauer). Darauf aufbauend wird eine App mit Daten- und Wissensplattform sowie einem eigenen KI-Chatbot entwickelt. Auf dieser Grundlage erhält jede:r Nutzer:in individuell zusammengestellte Wissensbausteine sowie Empfehlungen zum Umgang mit Symptomen und zur Linderung selbiger. Um auch die Bedürfnisse und das Erleben queerer Personen in der Perimenopause abzubilden, führen wir Workshops mit Menschen durch, die sich als queer, lesbisch, bi-/pansexuell, trans*, inter* oder nicht-binär identifizieren und aktuell diesen Lebensabschnitt durchlaufen.
Die Teilnahme an dem Workshop ist selbstverständlich freiwillig und eine Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden. Der Umgang mit Ihren Daten erfolgt streng vertraulich nach dem geltenden Datenschutzrecht (Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO, §17 DSG NRW). Die Daten werden nur zu wissenschaftlichen Zwecken erhoben und verarbeitet. Die Projektverantwortlichen unterliegen der Schweigepflicht und sind dem Datengeheimnis verpflichtet. Wir sichern Ihnen folgendes Verfahren im Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten zu, damit Ihre Angaben nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden können: